Regula Küffer, Flöte
Ursprünglich zur klassischen Flötistin ausgebildet (Lehr- und Konzertdiplom in Bern bzw. Genf, Auszeichnung durch mehrere Studienpreise), zählt Regula Küffer heute zu den wenigen FlötistInnen, die sich selbstverständlich zwischen Klassik, Jazz und Pop bewegen. Übliche Trennungen der Genres entlarvt sie als konstruiert, an vermeintlichen Grenzen entzünden sich musikalische Entdeckerfreude und ausgesprochene Improvisationslust. Die Genres und Stile beginnen zu kommunizieren und befruchten sich gegenseitig.
Die Künstlerin unterrichtet am Konservatorium Bern. 2004 erhielt sie (zusammen mit ihren Geschwistern) den Kulturpreis der Stadt Langenthal; 2008 honorierte die Stadt Bern ihre künstlerische Arbeit mit einem Stipendium, das ihr ein Werksemester in New York City ermöglichte.

 

Martin Stöckli, Oboe

Seinen ersten Oboenunterricht erhielt Martin Stöckli bei Matthias Sommer. Nach Abschluss der Lehre wandte er sich definitiv der Musik zu. Es folgte das Studium in Bern bei Prof. Hans C. Elhorst und Meisterkurse bei Prof. G. Passin und J. Hollerbuhl. Bereits während dem Studium fasste Martin Stöckli im Raum Bern als Musiker Fuss.
Er ist Oboist im Berner Kammerorchester und spielt als Zuzüger im Berner Symphonieorchester. Konzerte mit weiteren Orchestern wie Bach Collegium Bern, OPUS Orchester, Ensemble Paul Klee, Orchester Sommeroper Selzach und tritt gelegentlich auch als Solist auf. Mit- glied in den Kammermusikformationen La Strimpellata, Berner Kammerensemble, La Petite Chapelle des Souffleurs und dem Beaumont Sextett. Er unterrichtet an drei Musikschulen in der Region Bern. Martin Stöckli leitet projektweise einen gemischten Kirchenchor und einen Jugendchor.

 

Christoph Ogg, Klarinette

Christoph Ogg absolvierte die Berufsschule und die Solistenklasse am Konservatorium in Bern. Er ist Preisträger des E-Tschumi-Preises für das beste Solistendiplom 1982. Seit 1976 spielte er Radio-, Fernseh- und Schall-plattenaufnahmen mit den "Swiss Clarinet Players" ein; daneben tritt er regelmässig auch mit anderen Kammermusikformationen im In- und Ausland ("Schweizer Solisten" bis 1989, "Prima Carezza" seit 1995, "La Strimpellata" etc.), sowie in verschiedenen Orchestern ("Orchestre Symphonique Neuchâtelois", "Serenata Solothurn") und als Solist auf.
Christoph Ogg unterrichtet an der Musikschule Region Thun und ist Leiter der Musikschule Seeland.

 

Marc Kilchenmann, Fagott
Marc Kilchenmann ist vielseitig ausgebildeter Musiker. Er studierte Fagott bei Ingo Becker und Prof. Eckart Hübner und Komposition bei Prof. Urs Peter Schneider. Zudem belegte er den Studiengang 'Elementare Musikpädagogik'. Seine Fagottstudien schloss er 1998 mit dem Solistendiplom ab.
Ähnlich vielseitig wie seine Studien erweist sich auch sein heutiges Betätigungsfeld. Im Zeitalter des Spezialistentums hat er sich den Anspruch bewahrt, den Musikerberuf als Generalist ausüben zu wollen. Konkret ist er als Komponist, Konzeptmusiker, Orchestermusiker, Kammermusiker, Musikpädagoge, Programmgestalter und Verleger tätig. Gemeinsam ist allen Tätigkeitsfeldern die Suche neuen Wegen, abseits ausgetretener Pfade. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Bern.

 

Sebastian Schindler, Horn

Sebastian Schindler wurde 1981 in Leimen geboren. Er erhielt seine Hornausbildung bei Lehrern wie Georges Delvigne, Horst Ziegler und Prof. Christian Lampert, sowie Thomas Müller.Erste Orchestererfahrungen sammelte er im Weltjugendblasorchester und im Internationalen Jugendfestspielorchester Bayreuth. Seit 2003 ist er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und Mitglied des Schleswig-Holstein-Musikfestival-Orchesters.2003 bis 2008 war Sebastian Schindler stellvertretender Solohornist der Jenaer Philharmonie.Seit der Spielzeit 2008 ist er stellvertretender Solohornist im Berner Symphonieorchester

 

Simone Roggen, Violine
Simone Roggen stammt aus Neuseeland und studierte in Auckland bei Mary O'Brien, bei Monika Urbaniak in Bern sowie in der Solistenklasse von Giuliano Carmignolas an der Musikhochschule Luzern. Nach dem Gewinn des Edwin-Fischer-Preis führte sie Chaussons Poème als Solistin mit dem Luzerner Symphonieorchester im prestigeträchtigen Kultur- und Kongresszentrum Luzern auf.
Im 2012 wurde sie die neue Primaria des Deutsches Faust Quartettes. Simone hat nicht nur als Mitglied diverser Ensembles wie Spira mirabilis, Orchestra della Svizzera Italiana, Camerata Bern, Geneva Camerata, und verschiedener Berner Orchester die Schweiz und Europa bereist, sondern auch als Solistin und Konzertmeisterin die Schweiz, Frankreich, Australien und Neuseeland.

 

Regula Schwaar, Violine
Regula Schwaar spielt in verschiedenen Kammermusik-formationen und geniesst eine intensive Auseinander-setzung mit der Interpretation Alter Musik auf histo-rischem Instrumentarium.
Als Mitglied des „Kammerorchester Basel“ tourt sie mit hochkarätigen musikalischen Leitern und Solisten quer durch die Konzertsäle Europas.
Mit gleicher Begeisterung ist sie pädagogisch tätig. Sie ist Lehrerin für Violine an der Oberaargauischen Musik-schule Langenthal und Dozentin für Fachdidaktik an der Hochschule der Künste Bern.
Ihre Studienzeit verbrachte sie in Zürich, London und Bern und lebt heute mit ihrer Familie in Biel/Bienne.

 

Renée Straub, Viola
In San Francisco geboren erhielt Renée Straub Unterricht bei Donald McInnes und dem La Salle Quartett am Konservatorium Cincinnati. Sie setzte ihre Ausbildung an der Menuhin Akademie in Gstaad fort. 1983 bis 1993 war sie Mitglied der Camerata Bern. Neben ihrer weltweiten Konzerttätigkeit und zahlreichen Schallplatten-, CD- und Radioaufnahmen, tritt Renée Straub in verschiedenen Kammermusikformationen und als Solistin auf. Nebst diesen Aktivitäten ist sie als Bratschen- und Violinpädagogin tätig.

 

David Inniger, Violoncello
Studium bei Walter Grimmer und Johannes Bühler, Bern, und bei Siegfried Palm in Köln. Meisterkurse beim Beaux-Arts-Trio und bei Maurice Gendron. Lehrtätigkeit an der Musikschule Köniz. Mitglied verschiedener Kammermusikformationen wie La Strimpellata Bern und Trio Basso di Berna. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen (BIS, ambitus, cavalli). 

 

Käthi Steuri, Kontrabass
Studien in Bern und Genf (Virtuosité bei Prof. F. Petracchi). Schon bald rege Konzerttätigkeit in verschiedenen Ensembles und Orchestern (Orchestre de la Suisse Romande, Camerata Lysy der Int. Menuhin Music Academy, Camerata Zürich, Opera Factory Zürich, ensemble für neue musik zürich). Daneben langjährige Lehrtätigkeit an verschiedenen Musikschulen. Heute vor allem als Kammermusikerin gefragt. Seit einigen Jahren u.a. als Mitglied der Camerata Bern, des Collegium Novum Zürich, The Dorian Consort, La Strimpellata Bern und des Trio Basso Bern. Konzertreisen führten sie nach Kanada, China, Brasilien, Argentinien, Bolivien, Malaysia, Indonesien, Singapur, Philippinen, Thailand, Kuba und die USA.